Donnerstag, 31. Juli 2014

Kaboom

Man sollte schon ein bisschen Flair für Trash, respektive hirnrissige Plots haben, um “Kaboom” zu mögen. Regisseur Gregg Arakis unkonventioneller Inszenierungsstil passt bestens zur absurd-schrägen Story. Dazu gehören ziemlich gewagte Sexszenen und fürchterlich komisch-seltsame Sequenzen. Weitestgehend sinnfrei, quitschbunt, mit etlichen pop- und subkulturellen Querverweisen und voller rotzfrecher Dialoge und hanebüchener Plottwists ist Kaboom wohl einer der unterhaltsamsten, frechsten und freizügigsten Filme des Jahres 2011, und sorgte beim Fantasy Film Fest, in Sitges und auf einigen anderen Festivals für Heiterkeit und fast einhelliges Lob. Somit erfüllt "Kaboom" beste Voraussetzungen, um zu einem Geheimtipp in Sachen Kultfilm zu werden.