Sonntag, 9. Januar 2011

Solange du hier bist

Regisseur Stefan Westerwelle ist es gelungen mit recht kleinem Budget einen atmosphärisch dichten und überzeugenden Film zu schafffen, der das triste Leben eines alternden Schwulen zeigt, welcher noch immer auf der Suche nach etwas Nähe und Zuneigung ist, und dabei die Dienste eines gutaussehenden, jungen Callboys in Anspruch nimmt. Westerwelle hat seinen Film mit grossartigen Schauspielern besetzt, die das Thema äusserst glaubwürdig vermitteln. Er spielt zudem mit stilistischen Mitteln, die teilweise bedrückend die Emotionen wie die Einsamkeit der beiden Hauptfiguren widerspiegeln. So spielt sich die Handlung des Films in einer Altbauwohnung ab, die im Stil der 60ger Jahre eingerichtet ist. Der Film bietet eindringliche Bilder, Emotionen und Erotik, und wurde mit dem deutschen Filmpreis 'Lola' ausgezeichnet


Kurzbeschreibung:
Georg (Michael Gempart) ist ein älterer Mann, der in seinem kleinen, gemütlich nach seinen schlichten Bedürfnissen eingerichteten Haushalt ein recht einsames Leben mit wenig sozialen Kontakten führt. Allein fühlt sich Georg meistens nicht, denn er schafft sich bei Bedarf aus Erinnerungen und Vorstellungen ein bescheidenes Universum aus gedanklichen Geselligkeiten, die seinen Alltag ein wenig bevölkern. Wenn allerdings der junge, hübsche Sebastian (Leander Lichti) bei ihm zu Besuch ist, zelebriert Georg das wie einen Feiertag, denn die seltene und zeitlich begrenzte Anwesenheit des versponnenen Strichers, für die er bezahlen muss, bedeutet für ihn die größte Freude in seinem kargen Dasein. Und das nicht nur der sexuellen Wonnen, sondern auch der Wärme des fabulierfreudigen Wesens Sebastians wegen, von dem er sich heftig angezogen fühlt.

Eines Tages erscheint Sebastian recht verloren und verwirrt bei Georg und bittet ihn, jenseits der gewöhnlichen finanziellen Vereinbarungen für die Stunden des Beisammenseins bei ihm übernachten zu dürfen. Für den älteren Mann erfüllt sich damit ein längst insgeheim gehegter Traum, er ist sorgsam darum bemüht, es seinem Gast so schön wie möglich zu machen und erhofft sich eine Nähe, die über die übliche Konstellation ihrer Beziehung hinausgeht. Doch Sebastian ringt offensichtlich mit einer schweren Krise, und Georgs Annäherungen scheitern nicht nur, sondern es kommt zum Zerwürfnis, das den einsamen Mann in tiefer Traurigkeit zurücklässt. Bald darauf taucht Sebastian jedoch wieder auf, und dieses Mal wird sein Besuch zu einem ganz besonderen Erlebnis, für beide Männer, auch wenn es ein Abschied sein soll ...






















  • Darsteller: Leander Lichti, Michael Gempart
  • Regisseur: Stefan Westerwelle
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Pro-Fun Media
  • Erscheinungstermin: 28. März 2008
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 78 Minuten



Der Trailer zum Film:





Fazit

Atmosphärisch dichtes Melodram mit Tiefgang und Nachwirkung.


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Mehr Infos zum Film gibt es hier und hier 

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1 Kommentar:

booy19 hat gesagt…

Habe mir den Film genau angehsehen es handelt sich um ein ältern herr und den jungen stricher Sebastian.

der Film spielt haupsächtlich in einer Wohnung des ältern Herrn und meiner meinung herr Lebt er nicht gerne Alleine. nun habe ich mall aus ein Link (http://kino.to/Stream/Solange_Du_hier_bist.htmldie beschrei)

Hinter der bürgerlichen Fassade des älteren Georg (Michael Gempart) verbirgt sich ein vereinsamter und isolierter Mann. Der junge Stricher Sebastian (Leander Lichti) ist eine von Georgs wenigen verbliebenen Chancen seine Einsiedelei zu durchbrechen. Um die paar Stunden, die er bei ihm ist, kreist Georgs ganzes Leben. Als Sebastian über Nacht bleiben will, glaubt Georg das Glück gefunden zu haben. Doch je mehr er sich ihm öffnet, desto weiter zieht sich der Junge zurück. Das fragile Gleichgewicht zwischen ihnen droht unwiderruflich zu verrutschen.

Das von der Kölner Kunsthochschule für Medien produzierte Spielfilmdebüt Stefan Westerwelles beschreibt eindringlich und minimalistisch eine auf engem Raum ausgebreitete, heikle gleichgeschlechtliche Beziehung, deren langsames Scheitern beide Figuren aus der Bahn wirft.

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noch dazu meiner meinung:
ich finde das der Film etwas sehr ruhig ist aber eine Spane Geschichte hat die beste stelle war wo sich Sebastiean ssich untern Küchen tisch sich hingesetzt hat und den Alten herr mit eingeladen hatte mit zu setzen. da erzählte auch Sebastien weshalb er da unten sahs merh dazu müsst ihr selbst raus finden ^^ den vieles will und möchte ich euch nicht Veratten

Nette Grüße

booy19 (aus Gays.de)