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Fair Haven (OmU)

Sommer in einer verträumten Kleinstadt in den USA. Als der junge James nach einem langen Aufenthalt in einem Conversions- Camp zur elterlichen Obstfarm "Fair Haven" zurückkehrt ist er vermeintlich von seinem 'Leiden' erlöst: endlich nicht mehr schwul. Sein Vater hatte in in der christlichen Konversionstherapie angemeldet. James tut alles um ein wenig Zuneigung von seinem distanzierten Dad zu bekommenen, der von ihm erwartet eines Tages die elterliche Plantage zu übernehmen. James, der eigentlich gerne eine Musikhochschule besuchen wollte vernachlässigt seine außergewöhnliche Begabung fürs Klavierspiel, geht zur Kirchengruppe, besucht einen Psychater und beginnt auf betreiben seines Vaters ein Mädchen zu daten. Verdrängt werden alle Erinnerungen an die Zeit vor seinem Camp-Aufenthalt und an seine erst große Liebe, Charlie. Diesem begegnet er beim ausliefern der Äpfel von der väterlichen Obstfarm auf dessen Arbeitsstelle wieder. Zunächst behandelt er ihn schroff und abweisend, und gibt ihm zu verstehen dass er weder eine Beziehung noch Freundschaft mit ihm will. Charly hat jedoch die Hoffnung nicht aufgegeben ihn für sich zurück zu gewinnen und beginnt, trotz aller widrigen Umstände, um James zu kämpfen. Als James wieder einmal eine Lieferung bei Charlys Arbeitsstelle abliefern möchte trifft er diesen verletzt an: homophobe Dorfbewohner hatten ihn verfolgt und zusammengeschlagen. Daraufhin bietet James ihm an ihn von der Arbeit abzuholen und nach Hause zu fahren. So nähern sich die beiden jungen Männer almählich wieder an und verbringen wieder mehr Zeit miteinander. Bei einem Ausflug kommen sie sich dann auch körperlich wieder näher, und James erkennt dass er Charly immer noch liebt.

Der verlorene Sohn

Jared Eamons lebt in einer kleinen US-amerikanischen Stadt. Im Alter von 18 Jahren beichtet er seinen Eltern Marshall und Nancy, dass er schwul ist, nachdem er zuvor von seinem College-Schwarm Henry Wallace vergewaltigt wurde und dieser seiner Mutter die Information über einen anonymen Anruf zugespielt hat. Sein Vater, der Baptistenprediger ist, übt Druck auf seinen Sohn aus, bis dieser einwilligt, an einem Programm teilzunehmen, in dem mittels einer sogenannten Konversionstherapie Homosexuelle in zwölf Tagen umgepolt werden sollen und das streng nach der Bibel ausgerichtet ist. Dort angekommen, muss Jared sein Handy und sein Tagebuch abgeben, darf aber abends nach draußen und im Hotel bei seiner Mutter übernachten. Geleitet wird das „Love in Action“-Zentrum von dem Therapeuten Victor Sykes. Er erzählt ihnen, sie seien nicht homosexuell auf die Welt gekommen. Vielmehr seien Menschen aus ihrer Familie daran schuld. Statt zu einem heterosexuellen Mann zu werden, lernt Jared während der Therapie jedoch, seine eigene Identität zu erkennen und anzunehmen. Auch erkennt er, dass man nur den Eltern das Geld aus der Tasche ziehen will. Er erzählt seiner Mutter, dass er seine Zweifel hat, ob das Programm etwas bringe. Als Jared der Gruppe seine „moralische Inventur“ vorstellen soll, versucht er ganz ehrlich zu sein. Er gerät dabei mit Sykes aneinander, der ihm nicht glauben will, dass Jared die ganze Wahrheit erzählt hat, und behauptet, Jared sei wütend auf seinen Vater. Jared macht jedoch Sykes für seine Wut verantwortlich und will aus der Einrichtung verschwinden. Man versucht ihn aufzuhalten, aber wegen der Drohung seiner Mutter, sie werde die Polizei rufen, und durch die Hilfe von Cameron kann Jared entkommen. Auch wenn sein Vater, der nicht glaubte, dass sein Sohn weiterhin mit ihnen in einem Haus leben könne, will, dass Jared zurück in das Programm geht, setzt sich seine Mutter nach Jahren des Schweigens erstmals gegen ihren Mann durch und nimmt ihren Sohn mit nach Hause...

Save Me ( OmU )

Der Ex-Baseballer Mark wird nach einem selbstzerstörerischen Trip voll exzessivem schwulen Sex, Koks und Alkohol in das "Genesis House" eingewiesen. In dem christlichen Heim bringt die fürsorglich-energische Leiterin Gayle (Judith Light) mit viel Engagement vom "wahren Weg des Herrn abgekommene Seelen" mit Bibelstunden und einem Zwölf-Schritte-Programm auf den drogenfreien, heterosexuellen Pfad der Tugend zurück. Um Mark kümmert sie sich besonders einfühlsam; er erinnert sie an ihren eigenen verlorenen Sohn. Und tatsächlich: Der anfangs rebellische junge Mann findet zu Selbstachtung und Religion zurück. Umso argwöhnischer beobachtet Gayle die wachsende Vertrautheit zwischen Mark und dem sportlichen Heiminsassen Scott. Die beiden teilen nachts nicht nur heimlich Zigaretten...