Dienstag, 26. Juli 2011

Save Me ( OmU )

Regisseur Robert Cary geht in diesem Film das Thema Homosexualität von einer anderen, weitgehend unbekannten Seite an. Der Film spielt in einem christlichen Umerziehungslager, in dem Homosexuelle von ihren sündhaften Neigungen "geheilt" werden sollen. Jeder Charakter in diesem Film hat seine Konflikte, mit denen umzugehen er lernen muss. Das macht das Bild vielschichtig und menschlich. In Save Me wird weniger Fokus auf das Umerziehungsprogramm als auf die persönlichen Zwiespalte gelegt. Das spiegelt sich in den abwechselnden Therapieszenen wider, in denen die unterschiedlichen Gefühle der Männer geäußert werden. Des Weiteren handelt der Film nicht von Teenagern, sondern von selbstbestimmten und gar nicht mal so hübschen Erwachsenen, was ebenfalls etwas eher untypisch für das Queer Cinema ist.



Kurzbeschreibung:
Der Ex-Baseballer Mark wird nach einem selbstzerstörerischen Trip voll exzessivem schwulen Sex, Koks und Alkohol in das "Genesis House" eingewiesen. In dem christlichen Heim bringt die fürsorglich-energische Leiterin Gayle (Judith Light) mit viel Engagement vom "wahren Weg des Herrn abgekommene Seelen" mit Bibelstunden und einem Zwölf-Schritte-Programm auf den drogenfreien, heterosexuellen Pfad der Tugend zurück. Um Mark kümmert sie sich besonders einfühlsam; er erinnert sie an ihren eigenen verlorenen Sohn. Und tatsächlich: Der anfangs rebellische junge Mann findet zu Selbstachtung und Religion zurück. Umso argwöhnischer beobachtet Gayle die wachsende Vertrautheit zwischen Mark und dem sportlichen Heiminsassen Scott. Die beiden teilen nachts nicht nur heimlich Zigaretten...




























  • Darsteller: Chad Allen, Robert Gant, Judith Light
  • Regisseur: Robert Cary
  • Format: Anamorph, PAL
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Pro-Fun Media
  • Erscheinungstermin: 15. Oktober 2009
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 96 Minuten


Deutscher Trailer: 



Schluss-Szehne aus "Save me": 



Fazit:
Bildgewaltiges Queer-Kino, Nach Brokeback Mountain eines der grossen schwulen Dramen.


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Mehr Infos zum Film gibt es hier und hier 

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