Samstag, 19. Mai 2012

Der verlorene Soldat (OmU)

Dieser Filmklassiker über eine echte Liebesbeziehung zwischen dem 12-jährigen Jungen Jeroen und einem Soldaten gehört zweifellos zu den besten Werken zum Thema homosexueller Pädophilie. Rudi van Dantzigs eindrucksvoller Roman wurde von Regisseur Roeland Kerbosch nahezu 1:1 umgesetzt und besticht durch sanftes Tempo und elegische Bilder, die die Aufregung des Jungen kontrastiv unterstreichen. Kerbosch verpackt in diesem Film auf grandiose Weise ein Tabuthema in einer liebevollen Handlung. Trotz des brisanten Stoffes gleitet Kerbosch - in jedem Moment frei von unnötiger Moralmeierei - niemals ins Voyeuristische oder gar Anrüchige ab und setzt damit ein klares Zeichen für Bande, die zur Liebe zu sanft und für eine einfache Freundschaft zu stark waren.



 Kurzbeschreibung:
Amsterdam 1944. Der zwölfjährige Jeroen (Maaerten Smit) wächst zwischen deutscher Besatzung und seiner überforderten Mutter auf. Das Leben in der Stadt ist gefährlich und das Essen knapp. Wie viele Kinder wird er aufs Land verfrachtet, wo Bauernfamilien gar nicht wissen, was Essenmarken sind und "Ration" immer heißt, daß man satt wird. Der junge Jeroen wächst inmitten einer liebevollen Fischerfamilie und der zauberhaften Idylle des holländischen Nordens auf. Langsam gedeihen erst sexuelle Gefühle als auch schon das Kriegsende naht und die kanadischen Befreier in das Dorf einziehen. Für Jeroen reduzieren sich die neuen Gesichter bald nur auf das des Soldaten Walt (Andrew Kelley). Eine liebevolle Beziehung entsteht, die von allen geduldet wird. Doch so plötzlich wie die Befreier kamen sind sie auch wieder verschwunden und Jeroen bleibt nur eine Sonnenbrille und ein Photo seines Geliebten, welches versehentlich beim Waschen vernichtet wird. Erst in den 80er Jahren holt der erwachsene Jeroen dieses Gesicht in sein Bewußtsein zurück. Er läßt die wunderbaren Erfahrungen nochmals Revue passieren, denn für Enttäuschungen war ihre Zeit zu kurz...




































  • Darsteller: Maarten Smit, Andrew Kelley, Jeroen Krabbé
  • Regisseur: Roeland Kerbosch
  • Format: Dolby, Letterboxed, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Niederländisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Pro-Fun Media
  • Erscheinungstermin: 15. April 2002
  • Produktionsjahr: 1993
  • Spieldauer: 92 Minuten

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    Fazit:
    Grossartige Romanverfilmung Verfilmung eines autobiografischen Romans des niederländischen Choreografen Rudi van Dantzig.


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