Willkommen bei Queerkino. + + +  Hier gibt es alles über "schwules Kino", Filmvorstellungen, Rezensionen, Szenenbilder und Trailer...  + + +  Wenn dir die Seite gefällt, dann empfehle sie doch bitte deinen Freunden und Bekannten weiter. + + + Auch sind Bewertungen und Kommentare zu den einzelnen Filmen als auch der ganzen Seite immer sehr willkommen  +++ Es gibt noch sooo viele wundervolle homoreotische Spielfilme aus aller Welt, die es verdient haben gesehen zu werden 😊  
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120 BPM (OmU)

Paris, Anfang der 90er. Seit fast zehn Jahren wütet Aids in Frankreich, doch noch immer wird über die Epidemie in weiten Teilen der Gesellschaft geschwiegen. Mitterrands Regierung kümmert sich nicht um sexuelle Aufklärung und die Pharma-Lobby verschleppt die Entwicklung neuer Medikamente. "ACT UP", eine Aktivistengruppe von Betroffenen, will auf die Missstände aufmerksam machen. Sie schmeißt kunstblutgefüllte Wasserbomben auf die Wände von Forschungseinrichtungen und kapert bewaffnet mit Informationsbroschüren die Klassenräume der Stadt. Wie weit die Aktionen gehen dürfen, wird bei den wöchentlichen Treffen kontrovers diskutiert. Als der 26-jährige Nathan, der selbst HIV-negativ ist, zu ACT UP stößt, zieht ihn die Entschlossenheit der Gemeinschaft sofort in ihren Bann. Und er verliebt sich in Sean, den Mutigsten und Radikalsten der Gruppe. Zusammen kämpfen sie an vorderster Front, selbst dann noch, als bei Sean die Krankheit schon längst ausgebrochen ist. 

Sebastiane (OmU)

303 n.Chr.: Sebastiane, der Chef der Palastwache, ist einer der Lieblinge des Kaisers Diokletian. Im Palast brechen immer wieder Brände aus, für die die Christen verantwortlich gemacht werden. Als einer der angeblichen Brandstifter hingerichtet werden soll, geht Sebastiane, selbst ein Christ, dazwischen. Damit fällt auch er beim Kaiser in Ungnade und wird in einen isolierten Außenposten strafversetzt. Hier bekommt er es mit dem sadistischen Hauptmann Severus zu tun. Severus lässt Sebastiane auspeitschen, weil dieser sich aus seiner christlich-pazifistischen Überzeugung heraus weigert, mit dem Schwert zu kämpfen. Als Sebastiane die Chance zu fliehen bekommt, lässt er sie ungenutzt verstreichen. Er begreift die Folterungen als göttliche Prüfungen. Doch Severus handelt gar nicht aus Hass auf die Christen, sondern aus Eifersucht, er ist in Sebastian verliebt, der seine Liebe jedoch nicht erwidert. Wegen seines Bekenntnisses zum Christentum wird Sebastiane zum Tode verurteilt und von den anderen mit Pfeilen hingerichtet

Männer, Helden, schwule Nazis

Für viele Rechtsradikale sind deutsche Gesinnung und Schwulsein kein Widerspruch. Neonazi Michael Kühnen meinte sogar, dass schwule Männer die besseren Kämpfer seinen. Ex-Neonazi Bernd Ewald Althans saß wegen Leugnung des Holocausts im Knast und organisiert heute Schwulen-Partys in Berlin. Andre ist Skinhead, schuld und wird von den rechten Glatzen toleriert. Der Film porträtiert schwule Männer, die offen rechts sind, Aussteiger, die von ihrer Faszination für Uniformen und Männerrituale erzählen, und befasst sich mit SA-Führer Ernst Röhm und anderen schwulen Nazi-Größen, denen ihre Homosexualität zum Verhängnis wurde...





Die Konsequenz

Der homosexuelle Schauspieler Martin Kurath lernt im Gefängnis den erst 16-jährigen Sohn des Gefängnisaufsehers, Thomas Manzoni, kennen. Die beiden verlieben sich und ziehen nach der Entlassung Kuraths zusammen. Dies löst heftige Empörung in ihrer Umgebung aus. Thomas’ Vater setzt die Einweisung des Jungen in eine Erziehungsanstalt durch, um die Beziehung zu unterbinden. Doch der sensible Junge verkraftet die Unterbringung dort nicht. Durch die Folgen des Aufenthaltes dort sind seine psychischen Probleme für eine zufriedenstellende Fortsetzung der Beziehung zu groß geworden. Thomas begeht später einen Suizidversuch und wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, aus der er ausbricht....




Paragraph 175


Der herausragende Dokumentarfilm beschäftigt sich ( als erster Film überhaupt) mit den vergessenen Schicksalen der schwul-lesbischen Überlebenden des "Dritten Reichs". Die Oscar-gekrönten Filmemacher Rob Epstein und Jeffrey Friedman haben nach den letzten Überlebenden gesucht und jene zu Wort kommen lassen, für die sich kaum jemand interessierte. Ergänzt durch lebhafte Bilder und erstaunliches Archivmaterial läßt der Film die Geltungszeit des deutschen Paragraphen 175 von seiner Entstehung 1871 über die Zeit der Roaring Twenties bis zu seiner Abschaffung im Jahr 1994 Revue passieren; als Erzähler begleitet Rupert Everett durch die Geschichte.