Mittwoch, 26. Dezember 2012

The Boys Of St. Vinvent - Schrei nach Hilfe (Teil1)

Der kanadische TV-Zweiteiler ist inspiriert von einem wahren Fall. In einer beklemmenden Darstellung werden die Mechanismen aufgezeigt, wie die Allmacht der Kirche zusammenwirkt mit der krankhaften Verirrung der dort Freiraum findenden Triebtäter und der Hilflosigkeit der ihnen ausgelieferten Kinder. Der mehrfach ausgezeichnete Film behandelt das leider sehr aktuelle Thema um die Misshandlung von Schutzbefohlenen hinter den dicken Mauern von Kircheneinrichtungen. Regisseur John N. Smith hat die Geschichte sehr sensibel in Szene gesetzt und ein beängstigendes Psychogramm des Täters zusammengestellt. In schwer zu ertragenden Szenen wird der Zuschauer mit den Grausamkeiten konfrontiert, die dem kleinen Kevin durch Bruder Lavin angetan werden. Entstanden ist ein beklemmender TV-Zweiteiler, der keinen Zuschauer kalt lässt.





 Kurzbeschreibung:
70er Jahre, Kanada: Das Waisenhaus St. Vincent wird von der katholischen Kirche geführt. Die Brüder dort bilden die Jungen aus und lehren sie die Rituale des Glaubens. Doch wenn das Licht ausgeht in diesem Waisenhaus, beginnt das Grauen. Bruder Lavin ist der Direktor der Einrichtung. Er hat sich einen ganz besonderen Jungen herausgesucht, den er nach Herzenslust missbrauchen kann und es auch tut. Kevin Reevey ist 10 Jahre alt, als ihn Lavin immer und immer wieder sexuell nötigt. Der Junge leidet Höllenqualen und mit ihm viele andere, die des Nachts Besuch von den Brüdern in ihren Betten bekommen. Erst als der ehemalige Hausmeister zur Polizei geht, tut sich etwas im Waisenhaus...

























  • Darsteller: Henry Czerny, Johnny Morina, Sebastian Spence
  • Regisseur: John N. Smith
  • Komponist: Neil Smolar
  • Format: Anamorph, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Pro-Fun Media
  • Erscheinungstermin: 22. April 2011
  • Produktionsjahr: 1993
  • Spieldauer: 88 Minuten



Trailer:




Fazit:
Beklemmend und einfühlsam inszeniert. Das beängstigende Porträt eines Getriebenen.


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