Freitag, 12. August 2011

Taxi zum Klo

"Taxi zum Klo" gehört neben "Westler" sicher zu den herausragenden deutschen schwulen Filmproduktionen. Regisseur Frank Ripploh, der auch selbst die Hauptrolle spielt, zeigt die Situation der siebziger/achtziger Jahre in Westberlin. Er zeigt ein freizügiges Sexleben, dass eben auch mit allen lästigen Begleiterscheinungen ausgekostet wurde, wie dem regelmäßigen Besuch beim Arzt wegen irgendwelcher Geschlechtskrankheiten. Im Film ist sehr expliziter Sex zu sehen, darunter eine SM-Szene mit Natursektspielchen oder ein Blowjob auf einer Klappe. Die Freiwillige Selbstkontrolle (FSK) hat dennoch eine Freigabe ab 16 erteilt. Der Film erhielt 1981 den Max-Ophüls-Preis auf dem Festival Saarbrücken, und wurde 1982 von der Boston Society of Film als "bester fremdsprachiger Film" ausgezeichnet.



 Kritiken:
„Als herausragendes Ereignis zu bewerten. Ungeheuer freizügig.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Witzig charmant, konsequent, unsentimental.“
Time Magazine

"Eine mit geringen Mitteln produzierte, frisch und unverkrampft, aber auch höchst drastisch erzählte autobiografische Komödie, die das Homosexuellen-Milieu weder zur Idylle verklären noch sich dem bürgerlichen Geschmack anpassen will, dabei jedoch allzu selbstgefällig in die Nähe pornografischer Deutlichkeit gerät."
Lexikon des Internationalen Films

„Eine Komödie voller Selbstironie und raschem Witz. Dergleichen gab es noch nicht.“
Süddeutsche Zeitung



Kurzbeschreibung:
Frank, ist Lehrer, Bernd arbeitet in einem Kino. Bernds Zukunftstraum ist das ruhige Leben zu zweit, mit Blumentopf und Bauernhof. Frank braucht das Abenteuer, die Sehnsucht, die Erfahrung von Grenzen. Frank ist Tag und Nacht in Berlin unterwegs, immer auf der Suche nach einem sexuellen Abenteuer. Er holt sich seine Burschen von der Klappe, aus der Männersauna, der Nacht der Großstadt. Selbst seinen Tankwart begehrt er - und nach wochenlangem Zublinzeln ist es soweit. Nachdem er ihn endlich erobert hat, treibt er es mit hemmungslos feuchten Spielen auf die Spitze. Bernd ist verzweifelt. Er bekocht Frank, wäscht ihm die Socken, bekommt aber nicht, wonach er sich sehnt: Franks Treue. Auf einem verschrobenen Tuntenball kommt es zur Eskalation...




























  • Darsteller: Frank Ripploh, Bernd Broaderup, Gitte Lederer
  • Regisseur: Frank Ripploh
  • Komponist: Hans A. Wittstatt
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Pro-Fun Media
  • Erscheinungstermin: 17. September 2002
  • Produktionsjahr: 1980
  • Spieldauer: 91 Minuten


Trailer: 




UK-Trailer: 




Max Ophüls Preis 1981: 




Fazit:
Sehr freizügige, schwul-erotische Komödie und wichtige Zeitdokumentation.


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1 Kommentar:

cgn-tom hat gesagt…

ein geile Film, gefällt mir