Samstag, 26. Februar 2011

Gossenkind

Der Film Gossenkind des österreichischen Schauspielers, Regisseurs und Produzenten Peter Kern ist nichts für zarte Gemüter. Kern führt uns mit der Poesie eines Fassbinders und dem Dilletantismus eines Praunheim in die ungeschönte, brutale Realität einer asozialen Unterschichtfamilie und der Subkultur der Stricherszene, die sich vor den geschlossenen Augen einer Gesellschaft abspielt, die nach und nach emotional und sozial zu verarmen droht. Dabei wird von Kern die Handlung stellenweise bewusst und provokativ überzeichnet. Der Hintergrund der Geschichte ist ein Mosaik von Familiengewalt, sexueller Mißbrauch von Jugendlichen, Rassismus, Armut und Kriminalität. Trotz der für heutige Verhältnisse recht dürftigen Bild- und Tonqualität sollte dieser Film in keiner ernsthaften Sammlung von Filmen über Homosexualität fehlen.



Kurzbeschreibung:
Axel ist 14. Seine Mutter trinkt, der Freund seiner Mutter vergewaltigt ihn, das Düsseldorfer Bahnhofsmilieu ist sein Arbeitsplatz; fünfzig Märker muß der Freier mindestens hinblättern. "Fünfzig Eier fürs Wichsen, hundert Eier fürs Blasen, Arschficken ist nicht drin".
Axel ist ein Stricher. Häusliche Geborgenheit - ein Schaumbad, ein warmes Essen und ein weiches Bett - findet Axel ausgerechnet bei einem Freier, einem "Kinderschänder". Karl Heinz Brenner ist verheiratet, Vater eines Sohnes und liebt Jungen. Als er Axel kennenlernt, verzichtet Brenner auf die sonst so peinliche Vertuschung seiner Sehnsüchte, schleudert einem Bankangestellten bei der Kontoauflösung das Geständnis seiner skandalträchtigen Beziehung ins Gesicht und fährt mit Axel ins Blaue, um seine Liebe zu leben...


















  • Darsteller: Winfried Glatzeder, Max Kellermann, Daniel Aminati
  • Regisseur: Peter Kern
  • Komponist: Iwan Harlan
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Pro-Fun Media
  • Erscheinungstermin: 14. Oktober 2004
  • Produktionsjahr: 1991
  • Spieldauer: 88 Minuten


Der Trailer zum Film: 




Fazit:
Eindringlicher Film über die Subkultur der Stricherszene, darf in keiner Sammlung fehlen.


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1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

echt interessant und schön dieser Film,gute star Bestzung