Samstag, 5. März 2011

The Hanging Garden

Thom Fitzgerald, der diesen Film bereits 1997 gedreht hat, verwebt die narrativen Elemente der Rückblenden, die William in Form von Erinnerungen und Träumen im Kreise seiner Familie durchlebt, mit dem aktuellen Erzählstrang. Die Anfänge von Williams Homosexualität werden auf witzig, schöne, eigenartige Weise erzählt: Fletcher gibt William durch seine homosexuelle Neugier ein grundlegendes Gefühl von körperlicher, freundschaftlich geprägter Angezogenheit und ist für ihn daher viel "natürlicher" und daher reizvoller als der von der Mutter verordnete Sex mit der Nachbarin. Fitzgerald erzählt eine wichtige Geschichte über die großen Themen und seine Figuren tragen sehr viel zu ihrem Gelingen bei. Eine Familientragödie, die von der Notwendigkeit der Loslösung vom familiären Kern erzählt.

Kurzbeschreibung:
Eine kleine Hand hält sich immer wieder an verschiedensten Pflanzen an und der dazugehörige Junge versucht dabei aus dem Off die richtigen botanischen Pflanzennamen und Blütezeiten zu rekonstruieren. Eine falsche Aussage und die väterliche Stimme, die anfangs noch als bestimmt bezeichnet werden kann, wird im Laufe dieser Szene immer harscher und verletzender. Am Ende dieses Dialogs hört man Schläge und sieht einen Mann, der diesen Jungen wie einen Sack Torf unterm Arm zum Haus trägt - unter vielfachen Beteuerungen, dass er ihn nicht schlagen wollte. In der nächsten Szene sieht man eine fluchende, biertrinkende, rauchende Braut, die ihre Hochzeitsgäste so lange warten lassen will bis ihr Bruder nach 10jähriger Abwesenheit nach Hause kommt. Und er kommt nach Hause...














  • Darsteller: Chris Leavins, Kerry Fox, Seana McKenna
  • Regisseur: Thom Fitzgerald
  • Komponist: John Roby, Ashley MacIsaac, Heather Rankin, Mary Jane Lamond
  • Format: Anamorph, Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Pro-Fun Media
  • Erscheinungstermin: 27. Januar 2011
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 91 Minuten


Der Trailer zum Film:



Weitere Szenen aus "The Hanging Garden" ( in Englisch )




Fazit:
Sarkastisches Portrait einer skurilen Familie. Hier tun sich Abgründe auf. Sehenswert.


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Mehr Infos zum Film gibt es hier und hier und hier und hier 

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