Montag, 26. Dezember 2011

Newcastle - (OmU)

Dan Castles Drama Newcastle spielt in der Surferszene der im Osten Australiens gelegenen Stadt Newcastle als Kulisse für atemberaubende Bilder, die von Kameramann Richard Michalak hervorragend eingefangen wurden. Das türkisblaue Meer springt dem Zuschauer förmlich ins Gesicht, wenn die Hauptdarsteller auf ihren Surfbrettern stehen und die Wellen reiten. Der Film wirkt sehr authentisch, seien es die Charaktere oder die Thematik, und spätestens während einer Trauerfeier im Film besteht höchste Gänsehaut-Gefahr. An knackigen Jungs fehlt es dem Film ebenfalls nicht - und man spart auch nicht an Aufnahmen, wo es häufiger mal etwas mehr Haut zu sehen gibt. Zumindest in dieser Hinsicht ist dem Film anzumerken, dass man hier durchaus das Gay-Publikum ansprechen will.


Montag, 12. Dezember 2011

Eine Überraschung zum Fest (Omu)

"Eine Überraschung zum Fest" ist eine wundervolle, kurzweilige Weihnachtskomödie und eine rührende Coming-out-Geschichte. Zum einen schafft es Regisseur und Drehbuchautor Rob Williams eine durch und durch komische und kurzweilige Geschichte zu erzählen, zum anderen hat er für seinen Film auch genau die richtigen Schauspieler finden können. Die beiden Hauptdarsteller sind nicht nur extrem süss, sie spielen ihre Rollen auch absolut perfekt und glaubwürdig. Die Geschichte könnte aus dem Leben gegriffen sein, wenn die Charaktere nicht so pointiert wären. Neben der wohlwollenden Coming-out-Botschaft sind Weihnachtskitsch, Dramatik, Biss und Schrulligkeit wohl dosiert mit einem extra Schuss Humor. Ein süsser Feiertagsfilm, den man sicherlich auch nächstes Jahr wieder kucken mag.


Freitag, 9. Dezember 2011

Mr. Right (OmU)

"Mr. Right" ist eine episodisch strukturierte Meditation zum Themenkreis Liebe und Suche nach dem perfekten Partner. In größtenteils heiter intonierten und selten sonderlich tief schürfenden Fallstudien bringen diverse Charaktere ihre Geschichten ins Spiel, und an mehr oder minder elegant konstruierten Stellen überschneiden sich die Stränge dann. Der Film begeistert mit fein gezeichneten Figuren, die sich lieben, streiten, herumzicken; eitel, angeberisch, verlogen und auch extrem witzig und liebenswert sind. Luke de Woolfson, der den jungen, nach sich selbst suchenden Alex spielt, sticht aus der Besetzung schillernd heraus. Er darf in manchen Szenen furchtbar komische Dinge sagen und tut dies auch noch auf eine total witzige Art und Weise. Er vermag es auch, die innere Zerrissenheit seiner Figur spürbar zu machen und so zu überzeugen.