Freitag, 15. Juni 2012

Faustrecht der Freiheit

Für „Faustrecht der Freiheit“ arbeitete Fassbinder außer mit seinem gewohnten Schauspielerteam zudem mit einigen populäreren Darstellern der Zeit (Karlheinz Böhm, Adrian Hoven, Ulla Jacobsson, Walter Sedlmayr, Brigitte Mira etc.) zusammen. In gewisser Weise stehen sie sich wie die „Proletarier“ und die „Bürgerlichen“ des Films gegenüber. „Faustrecht der Freiheit“ dürfte der am stärksten von seinem großen Vorbild Douglas Sirk geprägte Film Fassbinders sein und kennzeichnet eine beeindruckende und bis heute von kaum einem anderen Filmemacher wieder erreichte Selbstverständlichkeit im Umgang mit Homosexualität. Die neu gewonnene Leichtigkeit hat es Fassbinder ermöglicht, die Beziehung zwischen Franz und Eugen ganz von Fragen nach Homo- oder Heterosexualität zu lösen.




 Kurzbeschreibung:
Der arbeitslose Franz Biberkopf (Rainer Werner Fassbinder) schlägt sich als Gelegenheits-Stricher durch. Als er beim Lotto eine halbe Million gewinnt, erhofft er sich durch den neu erworbenen Reichtum Anerkennung in den gehobenen Schwulenkreisen. Er verliebt sich unsterblich in den bankrotten Unternehmersohn Eugen, der sich von ihm aushalten lässt und Franz überredet, Geld in die marode Druckerei seiner Eltern zu investieren. Eugen lehrt ihn standesgemäße Umgangsformen und verspricht, ihn in die kultivierte Welt einzuführen. Doch bald muss Franz erfahren, dass der Klassenunterschied unüberwindbar ist. Kaum ist das Geld aufgebraucht, ist Eugen nicht weiter an einer Beziehung interessiert...





































  • Darsteller: Rainer Werner Fassbinder, Peter Chatel, Karlheinz Böhm
  • Regisseur: Rainer Werner Fassbinder
  • Komponist: Peer Raben
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0)
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 5. Juli 2005
  • Produktionsjahr: 1975
  • Spieldauer: 118 Minuten



    Trailer:







    Fazit:
    Typisch Fassbinder, bizarres, kritisches Gesellschaftsportrait mit dem "Meister" als Hauptdarsteller.


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