Samstag, 13. September 2014

Oben ist es still

Regisseurin und Drehbuchautorin Nanouk Leopold erzählt mit der Verfilmung des gleichnamigen internationalen Bestsellers von Gerbrand Bakker, der sich in Deutschland über 70 000 Mal verkaufte, von emotionalen Verwerfungen. Das Unausgesprochene und das Angedeutete drückt sich in minimaler Gestik und verlorenen Blicken aus. Die Regisseurin fokussiert sich auf das überschaubare Universum der Hauptfigur, die Alltagskleinigkeiten. Die seltenen Dialoge kommen auf den Punkt, selbst wenn sie fragmentarisch bleiben. Der Film verlangt seinem Publikum viel ab, tröstlich ist er nicht einmal ansatzweise, sondern eine nahezu nihilistische Darstellung überwältigender Hoffnungslosigkeit – und eine atmosphärisch verdammt intensive Kinoerfahrung.


Pressestimmen:

„Atmosphärisch intensiver kann Kino nicht sein!“ (BR Kino Kino)
„Ein sanft rhythmisierter Reigen des Verzichts.“ (Taz)
„Ein wunderbarer Vater-Sohn-Film!“ (Die Zeit)
„Einer der großen Filme dieses Jahres!“ (Sächsische Zeitung)
„Einer der schönsten Filme der Berlinale!“ (RBB Radio Eins)

 
Kurzbeschreibung:

Zärtlich streichelt er die Hand seines toten Vater, die Hand, die ihn immer nur geschlagen hat. Das ist eine der berührendsten Momente in einem berührenden Film über einen Menschen, der mit Mitte fünfzig die letzte Chance zur Änderung ergreift. Der im Dezember 2012 überraschend und viel zu früh verstorbene Jeroen Willems verkörpert diesen Mann, der allein mit seinem Vater auf einem Bauernhof lebt. An ihm, Helmer, blieb alles nach dem Tod seines Zwillingsbruders hängen, dem Lieblingssohn des Alten. Irgendwann hat Helmer genug davon, verfrachtet den über 80Jährigen, mit dem ihm mehr Hass und Gleichgültigkeit als Liebe verbindet, zum Sterben nach oben in den ersten Stock: Ein Schritt der Befreiung. Dass er sich nie wirklich für Frauen interessiert hat, wollte er sich nicht eingestehen, so wie er auch die zaghaften Annäherungsversuche des Milchfahrers abblockt. Erst als ein junger Knecht auf dem Hof beginnt, entdeckt Helme die physische Liebe zwischen Männern...























 






  • Darsteller: Jeroen Willems, Henri Garcin, Wim Opbrouck, Martijn Lakemeier
  • Regisseurin: Nanouk Leopold
  • Komponist: Paul M. Brugge
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Niederländisch (Dolby Digital 5.1)
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Salzgeber & Co. Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 12. Dezember 2013
  • Produktionsjahr: 2013
  • Spieldauer: 92 Minuten




Trailer



Fazit:
Atmosphärisch dichte und bewegende Romanverfilmung - sehenswert.

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