Freitag, 31. Juli 2015

Ich fühl mich Disco

Schauspieler und Regisseur Axel Ranisch bringt mit seinen Filmen ein wenig Anarchie und Verspieltheit in die deutsche Filmlandschaft. "Ich fühl mich Disco" ist eine Ode an die heilende Kraft der Fantasie, die sich vor allem durch ihren Hang zum Trashigen und Dilettantischen auszeichnet. Ranisch versteht seine autobiographisch gefärbte Tragikomödie als eine Liebeserklärung an die eigene Jugend, seine Heimat Lichtenberg und an seinen Vater. Das ungleiche Vater-Sohn-Gespann, das sich nach dem Unfall der Mutter zusammenraufen und gegenseitig Halt geben muss, bestimmt den Film. Kein Zufall also, dass Hauptdarsteller Frithjof Gawenda wie ein jugendliches Alter Ego des Regisseurs wirkt. Ranisch – nach eigenen Angaben selbst dickes und schwules Kind zweier Leistungssportler – erzählt seine Geschichte auf eigenwillige Weise und voller abstruser und berührender Szenen. Den wilden Trash-Elementen ist es wohl zu verdanken, dass sie so unverbraucht daherkommt.





 
Kurzbeschreibung:

Turmspringtrainer Hanno Herbst hat kein Verständnis für seinen Sohn – denn Florian ist dick, ein Tagräumer, hört Schlager und kann mit Mädchen nicht viel anfangen. Am glücklichsten ist er, wenn Hanno nicht da ist und er mit Mama im Disco-Outfit durch die Wohnung tanzen kann. Aber als eines schrecklichen Morgens plötzlich niemand mehr da ist, der die beiden Männer voreinander schützt, müssen Hanno und Florian lernen, allein miteinander auszukommen. Mit der Hilfe von Schlageridol Christian Steiffen und Sexualtherapeut Rosa von Praunheim entwickelt sich zwischen Sprungbecken und Tanzboden ein neues Vater-Sohn-Verhältnis mit Disco-Gefühl....

 





















  • Darsteller: Frithjof Gawenda, Heiko Pinkowski, Christina Große, Robert Alexander Baer
  • Regisseur: Axel Ranisch  
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Salzgeber & Co. Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 27. Mai 2014
  • Produktionsjahr: 2013
  • Spieldauer: 95 Minuten





Trailer



Filmkritik



Christian Steiffen - "Ich fühl mich Disco"




Fazit:
Warmherzig-sensible Tragikomödie über die Leiden eines schwulen Teenagers.


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