Montag, 29. Februar 2016

The Fluffer (OmU)

"The Fluffer" ist eine Geschichte um Obsessionen, Unterwerfung, Geld und Sex. Im Mittelpunkt steht Johnny Rebel – ein Pornostar im Widerspruch: Zwar ist er augenscheinlich heterosexuell, seinen Lebensunterhalt bestreitet er jedoch als schwuler Star. Einziger Grund: Das liebe Geld. Regisseur Richard Glatzer und sein lngjähriger Kollege, Seelenverwandter und Ehemann brachten mit „The Fluffer“ 2001 ihren ersten gemeinsamen Film ins Kino. Der Streifen beginnt recht lau, der Zuschauer bekommt den Eindruck dass es sich um einen billigen Softporno handelt, doch wer sich dennoch darauf einlässt wird am Ende doch belohnt und erlebt eine überraschende, unerwartete Wandlung. Der Film entwickelt sich nach und nach zu einem tiefgründigen Drama. Gutaussehende, glaubwürdige Darsteller, ein raffinierter Soundtrak und solide Kameraarbeit machen diesen Film absolut sehenswert. Die gnadenlose Härte der Pornoindustrie ist ebenso Thema wie die Angst der Protagonisten vor dem verlassen werden.

Sonntag, 31. Januar 2016

The 24th Day


"The 24th Day" war ursprünglich ein Bühnenstück des Regisseurs - und das merkt man dem Film auch deutlich an. Fast die gesamte Laufzeit des Films über spielt sich die Handlung in Toms Appartment ab - See more at: http://www.splashmovies.de/php/rezensionen/rezension/8643/the_24th_day#sthash.0D0JvGIM.dpuf
"The 24th Day" war ursprünglich ein Bühnenstück des Regisseurs und Drehbuchautors Tony Piccirillo. Fast die gesamte Laufzeit des Films über spielt sich die Handlung in Toms Appartment ab. Gespielt werden die beiden einzigen Rollen, die in "The 24th Day" von Belang sind, von Scott Speedman und James Marsden, die beide ihren Job sichtlich verstehen. Dieser Streifen lebt von seiner Story und von seinen Dialogen, die Opfer und Täter miteinander führen. Am Ende bleibt ein befriedigender Eindruck von "The 24th Day" zurück, wohl auch weil er die gesamte Lauflänge über spannend und packend geraten ist. Auch der interessante und originelle Schluss ist nicht genug zu loben. Die Botschaft am Ende des Films überzeugt selbst jene, die nicht jede Sequenz des Films als kurzweilig betiteln würden. „The 24th Day“ ist somit ein Kammerspiel der besonderen Art mit ausgezeichneten Schauspielern.